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Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Zwischen wem diese Bedingungen gelten
Diese Bedingungen gelten für die Beratung durch Theresa Frische, Gimenenstrasse 1, 6300 Zug, Schweiz, gegenüber Ihnen als Klientin oder Klient. Sie sind Bestandteil der Vereinbarung zwischen uns und gelten mit der Buchung der ersten Sitzung als angenommen.
2. Was angeboten wird und was nicht
Angeboten wird psychologische Beratung: ein strukturiertes, vertrauliches Gespräch mit dem Ziel der Reflexion, der Orientierung und der persönlichen Entwicklung.
Es handelt sich nicht um Psychotherapie, nicht um eine medizinische Behandlung und nicht um einen Ersatz dafür. Es werden keine Diagnosen gestellt, und es wird nicht mit Krankenkassen abgerechnet. Theresa Frische ist keine eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin und verfügt über keine kantonale Bewilligung zur Ausübung der Psychotherapie.
Wenn Sie medizinische oder psychotherapeutische Versorgung brauchen, wird das offen gesagt und Sie werden entsprechend weiterverwiesen. Dieses Gespräch gehört zur Arbeit und ist kein Scheitern der Arbeit.
3. Kein Notfalldienst
Die Beratung findet nach Vereinbarung statt. Anfragen werden nicht rund um die Uhr gelesen, und zwischen den Sitzungen besteht keine Bereitschaft. Wenden Sie sich in einer akuten Krise an den Notruf 144 in der Schweiz oder 112 in der Europäischen Union, an Die Dargebotene Hand unter 143 in der Schweiz oder an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 in Deutschland.
4. Wie eine Zusammenarbeit beginnt
Der übliche erste Schritt ist ein kostenloses Erstgespräch von etwa fünfzehn Minuten, für beide Seiten unverbindlich. Kommt eine Zusammenarbeit zustande, werden Format, Frequenz und Honorar vor der ersten Sitzung vereinbart und per E-Mail schriftlich bestätigt.
Es handelt sich um einen Auftrag nach Art. 394 ff. OR. Geschuldet ist sorgfältiges fachliches Arbeiten, nicht ein bestimmtes Ergebnis. Ein bestimmter Erfolg kann nicht zugesichert werden und wird nicht zugesichert.
5. Sitzungen
Einzelsitzungen dauern 60 Minuten. Paarsitzungen dauern nach Vereinbarung 60 bis 120 Minuten. Die Sitzungen finden online per Video oder nach Absprache vor Ort statt.
Für Online-Sitzungen sind Sie für Ihre Seite verantwortlich: ein ungestörter Raum, in dem Sie nicht mitgehört werden, eine funktionierende Verbindung und ein Gerät, das Ihnen gehört. Bricht die Verbindung ab, wird sie wiederhergestellt; ist das nicht möglich, wird die Sitzung ohne Kosten neu angesetzt.
6. Honorar und Zahlung
Das Honorar wird vor der ersten Sitzung individuell vereinbart und schriftlich bestätigt. Es wird in Schweizer Franken ausgewiesen. Es wird keine Mehrwertsteuer erhoben, da die Umsatzgrenze für die Steuerpflicht nicht erreicht wird.
Rechnungen sind innert 14 Tagen ab Rechnungsdatum zahlbar.
Die Beratung ist eine privat zu bezahlende Leistung. Sie wird von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht übernommen und nicht mit Versicherern abgerechnet.
7. Absage einer einzelnen Sitzung
Sitzungen, die mehr als 24 Stunden im Voraus abgesagt werden, werden nicht verrechnet. Sitzungen, die weniger als 24 Stunden im Voraus abgesagt oder nicht wahrgenommen werden, werden vollständig verrechnet, da die Zeit so kurzfristig nicht mehr anderweitig vergeben werden kann.
Verhindern Krankheit oder ein anderer echter Notfall die Teilnahme, sagen Sie Bescheid, und es wird eine faire Lösung gefunden. Diese Regelung schützt den Terminplan und ist nicht dazu da, jemanden zu überrumpeln.
8. Beendigung der Zusammenarbeit
Beide Seiten können die Zusammenarbeit jederzeit, ohne Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen beenden. Dieses Recht steht Ihnen nach schweizerischem Recht zu und kann nicht wegbedungen werden. Bereits durchgeführte Sitzungen bleiben geschuldet. Im Voraus bezahlte und noch nicht durchgeführte Sitzungen werden zurückerstattet.
Erfolgt die Beendigung zur Unzeit, kann die beendende Partei nach schweizerischem Recht für den daraus entstehenden Schaden haften.
9. Kein Widerrufsrecht
Das schweizerische Recht kennt für online geschlossene Verträge kein allgemeines Widerrufsrecht. Ist ein Termin vereinbart, gelten die Absageregeln nach Ziffer 7. Dies wird ausdrücklich festgehalten, weil Klientinnen und Klienten, die EU-Regeln gewohnt sind, oft etwas anderes erwarten.
10. Vertraulichkeit
Alles, was Sie sagen, wird vertraulich behandelt. Ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung wird nichts an Dritte weitergegeben, auch nicht an Angehörige, Arbeitgeber, Ärztinnen und Ärzte oder Versicherer.
Es gibt drei Ausnahmen, und es sind die üblichen:
Wenn Sie einer bestimmten Weitergabe schriftlich zustimmen. Wenn eine ernsthafte und unmittelbare Gefahr für Ihr Leben oder das Leben einer anderen Person besteht. Wenn eine Weitergabe gesetzlich vorgeschrieben oder von einem Gericht oder einer Behörde angeordnet ist.
Fälle werden in der fachlichen Supervision besprochen. Das ist Teil verantwortungsvoller Praxis und verbessert die Qualität der Arbeit. In der Supervision wird Ihre Identität nicht offengelegt und identifizierende Angaben werden entfernt.
11. Unterlagen
Für die Arbeit werden kurze Notizen geführt. Sie werden sicher aufbewahrt, sind ausschliesslich Theresa Frische zugänglich und werden gemäss der Datenschutzerklärung bearbeitet.
12. Ihr Anteil
Beratung wirkt über Ihre Beteiligung. Sie entscheiden, was Sie einbringen und wie weit Sie gehen. Für Entscheidungen über Ihr eigenes Leben sind Sie verantwortlich. Wenn Sie gleichzeitig in medizinischer oder psychotherapeutischer Behandlung sind, ist es wichtig, dies zu sagen, damit die Arbeit sich einfügt und nicht quer dazu läuft.
13. Haftung
Die Haftung ist im gesetzlich zulässigen Rahmen auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Die Haftung für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit ist nicht ausgeschlossen. Haftung, die vertraglich nicht beschränkt werden kann, bleibt unberührt.
Für Unterbrechungen von Online-Sitzungen durch Internet- oder Gerätestörungen ausserhalb des zumutbaren Einflussbereichs wird keine Haftung übernommen.
14. Änderung dieser Bedingungen
Diese Bedingungen können angepasst werden. Für eine laufende Zusammenarbeit gilt die bei deren Beginn in Kraft stehende Fassung, sofern nichts anderes vereinbart wird.
15. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Zug.
Sind Sie Konsumentin oder Konsument mit Wohnsitz in der Europäischen Union oder im Europäischen Wirtschaftsraum, bleiben zwingende Konsumentenschutzbestimmungen Ihres Wohnsitzstaates einschliesslich eines dortigen Klagegerichtsstands unberührt.
Stand: August 2026.